der donausteg versteht sich als bewegter stadtraum, nicht als direkte verbindung, sondern als bewusst geführte sequenz zwischen den ufern. der brückenverlauf beschreibt einen weiten bogen über dem fluss und löst sich von der logik der kürzesten linie. durch diese spannung entsteht eine kontinuierliche veränderung der blickbeziehungen; die stadt entfaltet sich schrittweise, linz wird zum panorama in bewegung. der fußgänger erlebt nicht das ziel, sondern den weg als abfolge räumlicher eindrücke.
die distanz zum brucknerhaus wird gezielt gehalten. der verlauf der brücke reagiert auf dessen präsenz nicht frontal, sondern ausweichend und fliehend. so bleibt der solitär lesbar und wird zugleich in einen größeren stadträumlichen zusammenhang eingebettet. die brücke vermittelt zwischen landschaft, flussraum und gebauter stadt und schafft einen eigenständigen, identitätsstiftenden ort.
die distanz zum brucknerhaus wird gezielt gehalten. der verlauf der brücke reagiert auf dessen präsenz nicht frontal, sondern ausweichend und fliehend. so bleibt der solitär lesbar und wird zugleich in einen größeren stadträumlichen zusammenhang eingebettet. die brücke vermittelt zwischen landschaft, flussraum und gebauter stadt und schafft einen eigenständigen, identitätsstiftenden ort.
der donausteg wird zur bühne urbanen lebens. als linearer öffentlicher raum reagiert er sensibel auf tageszeit, wetter und nutzung. das transparente windschild fungiert als filter zwischen bewegung und aufenthalt, zwischen schutz und offenheit. licht, reflexion und schatten überlagern sich und erzeugen ein wechselndes spiel, das die stimmung der stadt aufnimmt und widerspiegelt.
mit zunehmender entfernung vom ufer wächst die höhe des windschilds, verdichtet sich der schutz und steigert sich das raumerlebnis. die brücke wird zum seismografen urbaner dynamik – ein ort des gehens, des verweilens und des beobachtens. stadt und fluss treten in dialog, der donausteg wird zum verbindenden element zwischen bewegung, wahrnehmung und öffentlichem raum.
mit zunehmender entfernung vom ufer wächst die höhe des windschilds, verdichtet sich der schutz und steigert sich das raumerlebnis. die brücke wird zum seismografen urbaner dynamik – ein ort des gehens, des verweilens und des beobachtens. stadt und fluss treten in dialog, der donausteg wird zum verbindenden element zwischen bewegung, wahrnehmung und öffentlichem raum.
- adresse:
- linz, österreich
- architektur:
- fasch&fuchs.architekt:innen
- team architektur:
- jürgen hierl, reinhard muxel, heike weichselbaumer
- statik:
- werkraum ingenieure zt gmbh
- rendering:
- laublab
- wettbewerb:
- 2005